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„Gemeinschaft ist das Salz in der Suppe“

Zeven. Nahezu alle Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser Molkereistraße 2 und 2a in Zeven (27 Wohnungen) versammelten sich jüngst in ihrem Gruppenraum, denn es gab etwas zu feiern. Nämlich: das zehnjährige Bestehen des vom DRK-Kreisverband Bremervörde betriebenen Betreuten Wohnen.

Die „guten Seelen“ des vor zehn Jahren ins Leben gerufene Betreute Wohnen in Zeven (von links): Rita Wülpern und Henriette Brammer, die seit Gründung des Betreuten Wohnens in Zeven vor zehn Jahren für das Rote Kreuz tätig ist (Foto: St. Jeschke/DRK)

Mit diesem Dienstleistungsangebot eng verbunden sind in Zeven zwei Namen: Rita Wülpern und Henriette Brammer, die seit der allerersten Stunde des Betreuten Wohnen hauptamtlich als sogenannte Hausdame wirkt – „oder Kummerkasten-Tante beziehungsweise neudeutsch auch Housekeeping-Managerin genannt“, wie Wülpern (Brammers Stellvertreterin) mit einem Augenzwinkern zum Besten gab.

 

DRK-Geschäftsführer Rolf Eckhoff bezeichnete die zwei Frauen als „die guten Seelen des Hauses“, die die Einrichtung mit Leben füllten. „Ein solches Haus zu planen ist das eine, aber das Salz in der Suppe ist dann doch die Gemeinschaft. Sie aber kann nicht angeordnet werden,  sondern muss gelebt und gepflegt werden“, so Eckhoff weiter. Dass das sowohl in Zeven als auch in Bremervörde und Oerel (zwei weitere Standort für Betreutes Wohnen im DRK) offenbar ganz gut funktioniere, wertet der Rotkreuz-Chef als richtige Entscheidung, das Serviceangebot eingeführt zu haben.

 

Ein Einschätzung, die Hausbewohnerin und für die Feierstunde als „Entertainerin“ engagierte Anne Nowara musikalisch nur allzu gern bestätigen mochte, ehe Pastor Martin Knapmeyer eine Andacht hielt.

29. Oktober 2018 13:06 Uhr. Alter: 16 Tage