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Samstag, 5. Mai: Tag der offenen Tür bei der Tagespflege in Oerel / Rotes Kreuz plant weitere Einrichtung für Bevern

Oerel. Die Tagespflege Oerel (Dorfstraße 6), eine Einrichtung der gemeinnützigen Sozial- und Pflegestation Bremervörde-Geestequelle, lädt Interessierte zu Samstag, 5. Mai, zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 13 und 16 Uhr können die Räumlichkeiten in der Dorfstraße 6 in Augenschein genommen werden.

Die Ende 2015 eröffnete Tagespflege in Oerel (eine Einrichtung der Sozial- und Pflegestation Bremervörde-Geestequelle) lädt zu Samstag, 5. Mai, von 13 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Die Eröffnung einer artgleichen Einrichtung plant der DRK-Kreisverband Bremervörde für Anfang 2020 in Bevern (Foto: St. Jeschke/DRK)

Daniela Ehlers (AOK) referiert zu den Themen Mobilität im Alter und Sturzprophylaxe, ferner stellt das orthopädische Fachgeschäft Haus am Markt aus Bremervörde Hilfsmittel vor und auch das im benachbarten Mehrgenerationenhaus untergebrachte Therapiezentrum Die Börne wird bei der Veranstaltung zugegen sein. Agnes Hildebrandt (Leiterin der Tagespflege) und ihr Team stehen Interessierten Rede und Antwort und hoffen, zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür willkommen heißen zu können.

 

Was ist Tagespflege? Agnes Hildebrandt berichtet, Außenstehende vermuteten oftmals, es handele sich in Oerel um eine Einrichtung (90 Wochenplätze, entsprechen 18 Tagesplätzen) ausschließlich für Menschen mit einem erhöhten Pflegebedarf. Das sei bei Weitem nicht so. „Eher würde ich unsere Tagespflege als  ein zweites Zuhause bezeichnen. Wir betreuen Senioren, die, aus welchen Gründen auch immer, Unterstützung und Geselligkeit im Alltag benötigen. Sicherlich sind auch die beginnende Demenz und andere Alterskrankheiten für uns ein Thema. Aber Tagespflege dient nicht nur zur Entlastung der Angehörigen, sondern ist gleichermaßen auch eine Bereicherung für unsere Gäste. Sie werden morgens von unseren Fahrern, die alle mit Herz und Seele dabei sind, abgeholt und am späten Nachmittag wieder nach Hause gebracht.“ 

 

Was die Senioren werktäglich zwischen 8.30 und 16.30 Uhr machen? „Zusammen frühstücken und über das, was in der Zeitung steht, sprechen, außerdem spielen oder singen, Klönschnack halten, Gedächtnistraining, für das gemeinsame Mittagessen sorgen, einen Mittagsschlaf halten, dann einen Spaziergang oder einen Ausflug unternehmen, zusammen Kaffeetrinken… Die Möglichkeiten, sich zu beschäftigen und dabei Spaß zu haben und zu lachen, sind vielfältig und unsere Ideen fast grenzenlos. Bewegungsübungen mit dem Rollator beispielsweise sind auch ein ganzheitliches Angebot. Wenn der Körper in Bewegung ist, ist auch der Geist in Bewegung“, weiß Agnes Hildebrandt.

 

Übrigens: Der Bremervörder Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (Mehrheitsgesellschafter der Sozial- und Pflegestation Bremervörde-Geestequelle und Geschäftsführung) plant, ergänzend zum bereits Mitte der 1990er Jahre ins Leben gerufenen ambulanten Pflegedienst und der Tagespflege in Oerel eine weitere Einrichtung dieser Art in Bevern zu errichten.

 

Das dafür vorgesehene Grundstück (6.000 Quadratmeter) im Bereich Selsinger Straße/Bockeler Ring hat das DRK kürzlich erworben. Geschäftsführer Rolf Eckhoff verfolgt das Ziel, den Betrieb dort zum 1. Januar 2020 mit bis zu 100 Wochenplätzen (heißt: bis zu 20 Tagesgäste täglich) aufnehmen zu können. Ferner möchte das Rote Kreuz auf dem Gelände elf senioren- und behindertengerechte Wohnungen errichten, die zwischen 50 und 70 Quadratmeter groß sein werden und deren Mieter  Serviceleistungen (Betreutes Wohnen) in Anspruch nehmen können.

 

Weitere Informationen zur Tagespflege Oerel und allgemein sind im Internet nachzulesen unter www.sozialstation-bremervoerde.de, die Telefonnummer lautet 04765/2050014.

26. April 2018 16:00 Uhr. Alter: 85 Tage