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Fußballer werben für Aderlass beim DRK

Hesedorf. „Schenke Leben. Spende Blut“. Dieser Slogan ziert an zentraler Stelle (Brustbereich) seit neuestem die Spielkleidung der Dritte-Herren-Fußballer des MTV Hesedorf. Den Trikotsatz zur Verfügung gestellt hat der für Niedersachsen zuständige DRK-Blutspendedienst.

Manfred Iburg (vorne links), Gebietsreferent des DRK-Blutspendedienstes, nutzte das Sprakelfest, um den Fußballern des MTV Hesedorf (Dritte Herren) zum zweiten Platz bei der Blutspendemeisterschaft zu gratulieren. In seinen Dank schloss er die Vorstände des örtlichen Kirchenfördervereins (organisiert die Blutspenden in Hesedorf) und des MTV ein (Foto: St. Jeschke/DRK)

Dessen Gebietsreferent Manfred Iburg (Cuxhaven) nutzte den ersten Veranstaltungsabend des Sprakelfestes, um die Trikots direkt vor Anpfiff der Partie der Hesedorfer in der Vierten Kreisklasse Nord gegen den SV Glinde/ Kornbeck II (der MTV gewann 3:2) offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Bei bei den Trikots nebst Hosen und Stutzen handelt es sich um den Gewinn für die erfolgreiche Teilnahme an der vom Blutspendedienst gemeinsam mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) landesweit ausgerichteten Blutspendemeisterschaft.

 

Will heißen: Die MTVer hatten nach dem MTV Barum (Landkreis Uelzen, 235 Spender) aber noch vor Vorjahressieger SV Eiche Ostrhauderfehn (Ostfriesland, 127 Spender) Mitte März mit 142 Frauen und Männern die zweitmeisten unter allen teilnehmenden Fußballmannschaften Niedersachsens zur Blutspende mobilisiert. „Darauf können Sie alle stolz sein. Das Rote Kreuz dankt Ihnen im Namen aller, die täglich auf Spenderblut angewiesen sind“, so Iburg.

 

In seinen Dank schloss Iburg den MTV-Vorstand um Rolf Hahn (Erster Vorsitzender) sowie den Förderverein der Hesedorfer Kirchengemeinde ein, der seit elf Jahren die dreimal jährlich stattfindenden Blutspendetermine im Gemeindehaus organisiert – genauer: Rolf Meyer (Vorsitzender), dessen Stellvertreterin Maren Klein, Schatzmeisterin (und Blutspendebeauftragte) Janine Füllgraf-Fischer, Schriftwartin Claudia Schulz sowie Elke Viebrock (Entsandte des Kirchenvorstandes).

 

Iburg berichtete, in Deutschland seien im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Blutspenden entnommen worden, davon stellten die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste circa drei Millionen (entspricht mehr als 70 Prozent) Blutspenden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die flächendeckende Patientenversorgung zur Verfügung. Mit einer Blutspende könne bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Menschen, so Iburg weiter, verdanke ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut uneigennützig spendeten.

15. August 2017 09:30 Uhr. Alter: 2 Jahre